Sonntag, 24. Juni 2012
Enttäuschend
Als Eltern kleiner Kinder bzw. eines Babys kommt man ja nicht oft dazu auszugehen. Heute hatten uns meine Eltern eingeladen ein Restaurant zu testen, da meine Mutter noch eine Lokalität für ihren 70. Geburtstag sucht. Also putzten wir uns heraus und fuhren im strömenden Regen los. Ich hatte mich schon so gefreut und hatte auch einen riesigen Hunger, aber das Restaurant hat mich dann doch ein wenig arg enttäuscht. Wir waren im Runkelkrug und das Zimmer, in dem wir speisten war so eine Mischung aus Finka, Wohnzimmer und Ugly Style. Wir bekamen einen Tisch mit Sofa und dieses war sehr fleckig. Also nicht nur ein paar Kleckse, sonder es war richtig fleckig. Die Speisekarte war auch ein wenig durcheinander. Es gab Pizza, Steaks, Hausmannskost, Wraps usw. Eine klare Linie war nicht zu erkennen. Herr Rach hätte an der Speisekarte seine wahre Freude gehabt. Das Personal war auch eher so lala und das Essen war zwar portionsmäßig riesig, aber der Geschmack war eher mittelmäßig bis nicht so lecker. Wir hatten drei Mal ein Schnitzel bestellt und jeweils war ein Schnitzel, es waren zwei auf dem Teller, etwas angebrannt. Das Einzige was richtig lecker war, war der Kinderteller des Kügelchens. Die hatte da auch ordentlich zugeschlagen :-) Zum Glück hatten wir das City for Two dabei, so dass wir von den vier Hauptgerichten nur drei bezahlen mussten.

Das Fazit des abends: Eine Enttäuschung für alle.
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Nützliche Dinge #1
Wenn man Kinder bzw. Babys hat, dann kommt man um einige Anschaffungen ja nicht herum. Man kauft Dinge, von denen man vorher nicht mal wusste, dass es sie gibt. Über solche Dinge möchte ich ab heute hier berichten.

Heute das Stilltuch.
Meine erste Tochter habe ich ja auch gestillt und wenn ich dieses in der Öffentlichkeit tat, so versteckte ich mich in Cafés und Restaurants immer in der letzten Ecke und fummelte mir mit einem Spucktuch einen ab. Ich klemmte mir einen Zipfel unter den BH Träger an der Schulter und den Rest drapierte ich irgendwie ums Kind und um die zu verdeckende Bru.st, aber dabei konnte ich nie den Kopf bzw. das Gesicht des Kindes sehen, um zu prüfen, ob das Baby ordentlich trinkt. Und nein, ich konnte das nicht richtig fühlen, ich musste das immer sehen. Es war also immer eine große Ölerei. Beim Zwuckelchen merkte ich außerdem, dass einige Herren der Schöpfung doch immer peinlich berührt weg schauten, wenn ich das Baby stillte. Im Netz fand ich dann durch Zufall das Stilltuch. Einige meinten vorher, dass man so etwas nicht bräuchte, aber ich war sofort davon begeistert, vor allem weil es in vielen Variationen und Stoffen gab. Also wünschte ich mir eins zum Geburtstag und bekam es auch von meiner Schwiegermutter geschenkt. Jetzt sitze ich völlig ungeniert in der Öffentlichkeit und stille mein Baby ohne dass es jemand sieht. Und ein weiterer Vorteil ist, dass das Baby so abgeschirmt ist, dass es beim trinken nicht abgelenkt wird und ich habe jeder Zeit die Möglichkeit mein Baby zu sehen und mit ihm zu kommunizieren.

Und so sieht das dann aus, wenn man damit in der Öffentlichkeit stillt.


Ich wurde jetzt schon von vielen Frauen auf das Stilltuch angesprochen und alle waren begeistert. Ich möchte es nicht mehr missen.
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