Sonntag, 14. November 2010
Ach ja
Es gibt so Dinge im Leben, die braucht man so dringend wie einen Kropf.

- Endlich darf ich das ersehnte Antibiotikum nehmen und nehme gleich alle Nebenwirkungen mit die auf dem Beipackzettel stehen. Übelkeit bis fast zum Erbrechen, Durchfall vom Feinsten (Ich sage nur wunder Popo) und Gelenkschmerzen

- Das Kügelchen hustet immer nur nachts wie verrückt (sie ist aber nicht krank), das verstehe ich nicht
- Regen, Regen, Regen

- Ein Schwiegervater, der nicht von alleine umfällt und Ruhe gibt
(ich denke ernsthaft über italienische Schuhe nach)

- Neffen, die ich kaum sehen kann, weil hier ständig jemand hustet, kotzt oder sonstiges hat

- Verwandte die erste jetzt kommen wo die Zwillinge da sind und sich seit der Geburt des Kügelchens nicht blicken ließen (ich bin stinkend sauer) und die die Zwillinge eh nicht besuchen dürfen

- Arbeit, die im Moment nur nervt. Ein Garten, der aussieht wie nach einem Bombenangriff

- Hausarbeit die dringend gemacht werden muss, aber mit Kleinkind nicht machbar sind und diese Arbeiten sind auch zu laut, um die in der Zeit zu erledigen wo das Kind schläft

- Eine Schwiegermutter, die kaum Zeit hat, weil der Schwiegervater einfach nicht tot umfällt und alle in Ruhe lässt


Ich könnte ja ewig so weiter schreiben, aber auf Dauer wird das langweilig. Selbst für mich.
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Samstag, 13. November 2010
Ungebetener Besuch
Heute war es ja sehr stürmisch in Bielefeld und bei dem Wind kann es schon mal vorkommen, dass die Katzenklappe im Keller vor sich hin klappert. (Herr Katz benutzt diese Klappe ja nicht, da er das nicht kapiert und uns lieber anschreit, damit wir den Türdiener spielen)

Also heute klapperte es so ungefähr zur gleichen Zeit, als das Kügelchen aus dem Mittagsschlaf erwachte und der Gatte und ich eilten nach oben, weil das Kügelchen arg furchtbar hustete und wir uns ein wenig Sorgen machten. Also betüdelten, wickelten und vermedikamenteten wir das Babymädchen und machten uns für den Nachmittag fertig. Anschließend gingen wir ins Wohnzimmer, wo der Gatte das Babymädchen ausgehfertig machen sollte. Plötzlich kam der Herr Katz mit einer Angriffshaltung auf mich zu, die mir die Haare zu Berge stehen ließen und im ersten Moment dachte ich, der will mich angreifen! Kopp runter, Schwanz hoch und ein Geknurre ohne Ende. Dann sprintete er los und in dem Moment sah ich die schwarze Katze hinter der Wohnzimmertür! Ich bekam tellergroße Augen und konnte gar nicht so schnell reagieren wie ich wollte und schon flogen die Fetzen bzw. das schwarze Fell. Der Herr Katz hat den Eindringling ganz schön verkloppt und ich traute mich da auch nicht so richtig zwischen. Also drängte ich den Herrn Katz zurück, und scheuchte das schwarze Biest raus und schloß die Wohnzimmertür hinter mir. Schnell öffnete ich die Haustür und rechnete eigentlich damit, dass die schwarze Katze nun in Windeseile das Haus verlässt, aber das tat sie nicht. Sie flüchtete sich ins Obergschoß und als ich mich ihr näherte, fing sie wieder an zu knurren und zu fauchen. Dann schimpfte ich sie aus und sie wurde richtig kleinlaut. Sowas habe ich noch nie erlebt. Die saß auf einer der oberen Treppenstufen und ich schimpfte sie aus "Raus die kleines Biest, Du hast doch Dein eigenes Zuhause und nun raus aber schnell!" Und die meckert wie eine Ziege los! Ich dachte ich werde verrückt! Ich also wieder runter, derweil höre ich das Kügelchen im Wohnzimmer auf Papas Arm weinen, mache schnell die Tür auf und sage dem Baby dass alles in Ordnung ist, eile in die Küche, schnappe mit den Besen und schaffe es endlich damit das Katzenbiest aus dem Haus zu scheuchen.

So, und nun ist die Katzenklappe verriegelt. Unser Kater ist zu dösig das Ding zu benutzen, aber die Nachbarkatze hat kapiert wie das geht. Wahrscheinlich will die lieber hier einziehen, weil ihre Besitzer solche Asis sind und auch noch einen Hund haben. Und wahrscheinlich ist unser Futter besser. Der Hund der ehemaligen Nachbarn hat sich daran ja auch schon vergriffen. Also wenn ich nicht aufpasse, dann haben wir hier bald sämtlich Tiere der Nachbarn als Asylanten!
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Karten fürs Krimi Dinner in Bielefeld und der Herr Papa
Ich habe heute ein Anliegen an die Bielefelder oder Nachbarn unter meinen Lesern.

Der Herr Papa war ja heute mit dem Gatten an der Medizinischen Hochschule in Hannover wegen dem verunfallten Auge. Zum Glück scheinen die Spezialisten das dort wieder hinzubekommen. Wir sind maßlos erleichert und freuen uns darauf, wenn der Herr Papa wieder fit ist und alles normal sieht und damit auch wieder Auto fahren kann. Es werden zwei OPs durchgeführt. Am 17.11. werden in einer ambulanten OP sogenannte Marker ins Gesicht operiert, die den Ärzten als Navigationspunkte diesen sollen und am 10.12. findet dann die eigentliche OP stationär statt. bei dieser OP wird ein Titanmesh eingesetzt, welches das Auge wieder an die richtige Position rückt und auch hält.

Doch nun kommen wir zu meinem Anliegen. Am 18.11. haben meine Eltern zwei Karten für das Krimidinner (Klick) um 19 Uhr auf der Sparrenburg. Da mein Vater am 17.11. aber die OP hat, wird er kaum in der Lage sein einen ganzen Abend bei dem Dinner aufrecht auf dem Stuhl zu sitzen. Wir können auch nicht so ohne Weiteres da hin gehen, da das Babymädchen genau zu dieser Uhrzeit ins Bett muss und sich abends leider nur von der Mama ins Bett bringen lässt und der Lieblingsbruder hat zur Zeit mit den Zwillingen alle Hände voll zu tun. Er ist ja mehrmals am Tag der Milchbote und ist somit schon ziemlich ausgelastet und bedient.

Wer also Interesse an den Karten hat, der kann sich gerne per Mail an mich wenden (frauaehrenwort ät gmail Punkt com). Es wäre zu Schade, wenn die Karten verfallen, denn so dicke haben wir es nun auch nicht. Die beiden Karten zusammen Kosten 177,40 Euro.

Es wäre schön, wenn sich bis Sonntag Abend jemand fände. der die Karten haben möchte.
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Donnerstag, 11. November 2010
Morgen bitte Daumen drücken
Der Gatte bringt Morgen meinen Vater in die Spezialklinik nach Hannover. Dort wird sich zeigen, ob man das Auge noch retten kann. Bitte drückt alle fleißig die Daumen, dass man das operieren kann und der Herr Papa dann wieder einigermaßen einsetzbar ist und sich seine Depressionen verziehen.
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